Im Dezember 2013 löst Assos die S5-Generation ab, die seit 2008 den Massstab gesetzt hat. Die neue S7-Linie bringt vier neue Patente — sechs insgesamt — und eine Idee, die den Radhosen-Markt nachhaltig verändert: goldenGate.

goldenGate: Das schwebende Chamois

Vor der S7 waren Sitzpolster in Radhosen rundum eingenäht. Jede Naht im Schritt bedeutet potenzielle Reibung, jeden Kilometer, jede Stunde. goldenGate unterbricht die Naht im empfindlichsten Bereich — das Chamois ist nur vorne und hinten befestigt und schwebt dazwischen frei. Dreidimensionale Bewegungsfreiheit, keine Nähte zwischen den Beinen.

Das klingt einfach. Es hat fünf Jahre Entwicklung gebraucht.

Memory Foam

Assos führt zum ersten Mal Memory Foam in Radhosen-Polstern ein. Das geschlossenzellige Material gibt unter Druck nach und kehrt sofort in seine Ursprungsform zurück, wenn der Druck nachlässt. Bei jedem Positionswechsel auf dem Rad — Sitzen, Stehen, Wiegetritt — passt sich das Polster neu an.

Vier Modelle, klare Hierarchie

Die S7 kommt in vier Abstufungen:

  • T.neoPro — der Einstieg
  • T.équipe — das Renn-Arbeitstier (erscheint zuerst)
  • T.cento — die Komfort-Referenz
  • T.campionissimo — das Flaggschiff, Assos' beste Hose

Alle vier teilen goldenGate und Memory Foam. Was sie trennt: Textildichte, Kompressionsniveau und Polster-Komplexität. Die Équipe erscheint als erste, Campionissimo folgt im März 2014.

Einordnung

Die S7 definiert, wie moderne Radhosen gebaut werden. goldenGate wird branchenweit kopiert — schwebende Chamois-Konstruktionen sind heute Standard. Die S7 bleibt fünf Jahre im Programm, bis die S9 sie 2018 ablöst. Wenige Produkte im Radsport haben eine längere Lebensdauer.