Der Trenta 3K Carbon war bereits zuvor ein guter Helm. MET hat ihn trotzdem von Grund auf neu entwickelt. Die neue Generation wiegt 260 Gramm in Grösse M, verfügt über 24 Öffnungen und erzielt fünf Sterne im Virginia-Tech-Test.
Das 3K Airframe
Im Inneren sitzt eine Tragstruktur aus Carbon, die MET 3K Airframe nennt. Sie ersetzt das EPS, das sonst im Rahmen eines Helms verwendet wird. Weniger Schaum bedeutet mehr freien Querschnitt für die Luft. Laut MET liegt der Luftdurchsatz 16 Prozent über dem des Vorgängers.
Die Struktur ist in beide Richtungen wirksam. Sie lässt nicht nur mehr Luft durch, sondern nimmt auch mehr Energie auf. Hinzu kommen eine grössere Abdeckung im Nackenbereich und eine Polycarbonat-Schale, die weiter um den Helm herumgezogen ist.
Die Zahl, die zählt
40 Prozent besser als der Vorgänger — das sind die Angaben von MET aus unabhängigen Labortests für lineare und rotatorische Aufpralle. Virginia Tech vergibt fünf Sterne. Das Rotationssystem ist Mips Air.
Virginia Tech ist deshalb interessant, weil das Institut Helme unabhängig von den Herstellern prüft und die Ergebnisse öffentlich macht. Ein Fünf-Sterne-Helm erfüllt die Norm nicht nur, sondern übertrifft sie deutlich.
Wer ihn fährt
Pogačar und UAE Team Emirates fahren den Trenta. Das ist bei einem Helm dieser Klasse zu erwarten. Bemerkenswerter ist jedoch die Reihenfolge der Ziele beim Neubau: Belüftung und Schutz hatten Vorrang, die Aerodynamik kam erst danach. Für lange Sommertage am Berg ist das die richtige Priorität.
Bei uns steht der Trenta 3K Carbon (2026) in Black Matt und in White Glossy.