Noch bevor die erste Saison in Pissei-Bekleidung zu Ende ist, hat Pogačar die Erwartungen gesprengt — nicht an sich selbst, sondern an eine Bekleidungsmarke, die vor zwölf Monaten kaum jemand kannte.

Die Siege

Es beginnt mit Paris–Nizza im März: Gesamtsieg, drei Etappensiege, das erste Statement der Saison. Dann die Frühjahrsklassiker: Die Flandern-Rundfahrt — Pogačar distanziert Mathieu van der Poel auf dem Kwaremont und fährt 19 Kilometer allein ins Ziel. Es ist sein erster Sieg in Flandern, und der erste einer italienischen Bekleidungsmarke bei diesem Monument seit Jahren.

Es folgen Amstel Gold Race und Flèche Wallonne — die Ardennen-Doppel in einer Woche. Im Oktober schliesst Pogačar die Saison mit seinem dritten Lombardei-Rundfahrt-Sieg in Folge. Dazwischen: Bronze bei der WM in Glasgow.

Was das für Pissei bedeutet

Jeder dieser Siege wird tausendfach fotografiert. Auf jedem Bild: das weisse Trikot mit dem Pissei-Herzlogo auf der rechten Brust. In Flandern, auf den Ardennen-Mauern, auf den Rampen der Lombardei — Pissei ist plötzlich überall.

Für eine Marke, die ihre erste WorldTour-Saison fährt, ist das ein Sichtbarkeitsschub, den kein Marketingbudget kaufen kann. Die Siege kommen beim besten Fahrer des Jahres, in den prestigeträchtigsten Rennen des Kalenders.

Einordnung

Die Saison 2023 beweist, dass die Pissei-Partnerschaft kein Experiment ist, sondern funktioniert. Die Kits bestehen unter Rennbedingungen auf Kopfsteinpflaster, auf staubigen Strassen und in Bergetappen. Und Pogačar? Fährt in seiner neuen Bekleidung, als hätte er nie etwas anderes getragen.