Wer schon mal Custom-Kits für einen Radsportverein bestellt hat, kennt das Problem: Mindestbestellmengen, lange Vorlaufzeiten, Kompromisse bei der Materialqualität. Suarez hat mit seiner Custom-Plattform einen anderen Ansatz gewählt.
Das Angebot
Über suarezcustom.com können Vereine, Teams und Einzelpersonen Radbekleidung individuell gestalten — ohne Mindestbestellmenge. Ein einzelnes Trikot ist genauso möglich wie eine Ausstattung für 50 Fahrer. Dazu stellt Suarez einen Designer zur Verfügung, der berät und unbegrenzt viele Entwurfsänderungen umsetzt — ohne Aufpreis.
Das ist ungewöhnlich. Die meisten Custom-Anbieter berechnen ab der dritten Revision extra oder verlangen eine Mindestabnahme von 10 bis 20 Stück, um die Einrichtungskosten zu decken.
Dieselben Materialien
Der entscheidende Punkt: Custom-Kits von Suarez werden mit denselben Stoffen, Chamois-Polstern und Verarbeitungstechniken gefertigt wie die reguläre Kollektion. Italienische Stoffe, hauseigene Sitzpolster, kolumbianische Produktion. Es gibt keinen billigeren Custom-Stoff, der nur gut aussieht, aber nach drei Wäschen durchhängt.
Die Drucktechnik nutzt digitale Präzisionsverfahren, die Farben auch nach vielen Waschgängen scharf halten. Reflektierende Elemente, Silikonbünde und lasergeschnittene Ärmel sind im Custom-Programm verfügbar.
Für wen
Das Angebot richtet sich an Radsportvereine, Triathlon-Teams, Gran-Fondo-Gruppen und Firmenkunden. Auch Einzelpersonen, die ein persönliches Design wollen, können bestellen. International wird kostenlos versandt.
Einordnung
Custom-Kits sind ein umkämpfter Markt. Bio Racer, Castelli und Champion System haben etablierte Programme. Suarez differenziert sich über den Wegfall der Mindestbestellmenge und die Tatsache, dass dieselbe Fabrik, die Olympia-Kits produziert, auch den Vereinstrikot näht. Das ist ein Versprechen, das nicht viele halten können.