Am 30. Juli 2021 steht Mariana Pajón auf dem olympischen BMX-Podium — zum dritten Mal in Folge. Nach Gold in London und Gold in Rio holt sie in Tokio Silber. Am selben Tag fährt Carlos Ramírez mit einer Zeit von 40,572 Sekunden zu Bronze. Beide tragen Suarez.
Die Ergebnisse
Pajón ist die dominierende Figur im BMX-Racing der letzten Dekade. Zwei olympische Goldmedaillen, 2012 und 2016, haben sie zur bekanntesten kolumbianischen Sportlerin gemacht. In Tokio muss sie sich nur der Britin Bethany Shriever geschlagen geben. Silber in einem Feld, das jünger und schneller geworden ist — kein schlechtes Ergebnis.
Ramírez ergänzt das kolumbianische Podium mit Bronze bei den Männern. Kolumbien ist damit eine von nur zwei Nationen mit Medaillen in beiden BMX-Kategorien.
Suarez im Olympia-Einsatz
Als langjähriger Ausrüster der Federación Colombiana de Ciclismo liefert Suarez die Wettkampfbekleidung für alle Radsport-Disziplinen des kolumbianischen Teams. Die BMX-Anzüge sind robuster geschnitten als Strassentrikots — mehr Schutz, weniger Aerodynamik, andere Belastungszonen. Die Strassenfahrer und Bahnfahrer des Teams treten ebenfalls in Suarez an.
Dass die Kits aus Medellín kommen — der Stadt, in der Pajón aufgewachsen ist und trainiert — ist kein Zufall. Suarez entwickelt in unmittelbarer Nähe zu den Athleten, die das Zeug tragen.
Einordnung
Olympische Medaillen in Ausrüstung einer kolumbianischen Marke — das hat Signalwirkung. Während Nike, Adidas und Castelli ganze Delegationen einkleiden, zeigt Suarez, dass eine spezialisierte Marke aus Medellín auf dem höchsten Niveau mithalten kann. Für die Sichtbarkeit ausserhalb Südamerikas ist ein olympisches Podium mehr wert als jede Werbekampagne.