MET Drone Wide Body II – Zeitfahr- und Triathlon-Helm
Der MET Drone Wide Body II ist die zweite Generation eines Aero-Helms, der auf WorldTour-Niveau und bei Ironman-Rennen eingesetzt wird. Entwickelt und verfeinert wurde er im firmeneigenen Windkanal The Tube in Talamona, was direkt messbare Vorteile gegenüber dem Vorgänger bringt. MET beziffert den Gewinn auf bis zu 13.5 Sekunden über 40 km beziehungsweise rund 5 Watt weniger Widerstand bei identischen Bedingungen. Mit 430 g zählt der Helm zu den leichtesten Langschwanz-Modellen und bleibt damit auch auf langen Triathlon-Splits komfortabel. Er wird unter anderem von Tadej Pogačar im Wettkampf getragen, was seinen Fokus auf maximale Aerodynamik unterstreicht.
- Wide Body Design lenkt den Luftstrom über die Schultern und reduziert so Verwirbelungen und Luftwiderstand.
- Linear Tail Design ermöglicht eine tiefere Kopfhaltung und verbessert die Strömungsanbindung am Rücken.
- Nachweisbarer Aero-Gewinn: bis zu 13.5 s/40 km und ca. 5 W schneller als die Vorgänger-Version.
- Ventilation mit 3 Low-Drag-Öffnungen und innenliegenden Kanälen für Kühlung ohne Aero-Nachteil.
- Mag-Clip Shield: klares Visier im Lieferumfang, optionale Tönungen Fume und Mirror erhältlich.
- Safe-T Advanced Anpassungssystem für passgenauen Sitz; Grössen M und L.
- Gewicht nur 430 g; Farben Glossy Black und Glossy White.
- CE-Zertifizierung nach EN 1078.
Technische Details und Funktionen
Die Schale entsteht in In-Mould-Polycarbonat mit EPS-Kern, was Stabilität und ein geringes Gewicht vereint. Drei gezielt platzierte Low-Drag-Lufteinlässe speisen ein internes Kanal-System und sorgen für spürbare Kühlung, ohne die Strömung zu stören. Das Mag-Clip Shield wird über flache Neodym-Magnete befestigt, sitzt vibrationssicher und besitzt eine Antifog-Beschichtung für klare Sicht; serienmässig ist ein klares Shield, weitere Tönungen sind optional. Der Helm kommt bewusst ohne zusätzliches Rotationsschutzsystem wie Mips, um Formfaktor und Aerodynamik kompromisslos auf Speed auszurichten. Der deutlich verlängerte Tail erleichtert die niedrige Kopfhaltung im Auflieger, wodurch die Schulterpartie als aerodynamischer Übergang dient.
Einsatzgebiete und Vorteile
Der Drone Wide Body II spielt seine Stärken im Zeitfahren und im Triathlon aus – überall dort, wo Sekunden zählen und deine Position stabil bleibt. Wer die Kopfhaltung konstant tief halten kann, profitiert besonders von der langen Heckform und der breiten Abschirmung der Schultern. Dank effizienter Ventilation eignet sich der Helm nicht nur für kurze TTs, sondern auch für längere Triathlon-Distanzen, wie sie im Schweizer Rennkalender häufig sind. Das klare Shield liefert uneingeschränkte Sicht bei wechselndem Licht, während optionale Tönungen für sonnige Tage am Zürichsee oder im Wallis sinnvoll sind. Entscheidender Mehrwert: spürbar niedrigere Wattzahlen bei Wettkampftempo, ohne auf Komfort zu verzichten.
Passform, Grössen und Zubehör
Mit den Grössen M und L deckt der Helm einen weiten Kopfumfangsbereich ab, während das Safe-T Advanced System die Feinanpassung übernimmt. Für noch mehr Tragekomfort auf langen Splits lässt sich optional das DualGel-Stirnpolster einsetzen, das Schweiss von den Augen fernhält und sich der Kopfform anschmiegt. Für unterschiedliche Lichtverhältnisse stehen Mag-Clip-Schilde in weiteren Tönungen zur Verfügung, die sekundenschnell gewechselt werden können. Die Kombination aus präziser Passform, leichtem Aufbau und strömungsgünstiger Form macht den Drone Wide Body II zu einer Lösung für ambitionierte Zeitfahrerinnen und Zeitfahrer mit klarer Fokus auf Leistung. Athletinnen und Athleten auf WorldTour-Niveau setzen ihn bereits ein – ein Hinweis auf seine Ausrichtung auf höchste Geschwindigkeit.
Aerodynamik aus dem MET Windkanal
Der Helm entstand im hauseigenen The Tube Windkanal, wo MET Aerodynamik und Thermik speziell für Velohelme analysiert. Dieses Setup ermöglicht es, Formdetails wie die breite Stirnpartie, den langen Tail und die Einlass-Geometrie systematisch auf minimalen Widerstand und ausreichende Kühlung zu optimieren. Das Resultat ist die belegte Verbesserung um bis zu 5 Watt und 13.5 Sekunden auf 40 km gegenüber dem Vorgänger. Gleichzeitig bleibt das Systemgewicht mit 430 g bemerkenswert niedrig für einen Langschwanz-Helm. Für Leistungssport in der Schweiz – vom lokalen Einzelzeitfahren bis zum Triathlon – bedeutet das echte Zeitgewinne bei kontrollierbaren Temperaturen unter dem Helm.
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